← Zurück zur Startseite

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen ÉLIANE COUTURE, Inhaber: Elberd Sigauri, und Kundinnen/Kunden über die Anfertigung von Maßkleidung (insbesondere Abend- und Brautkleider) sowie sonstige damit verbundene Leistungen.

2. Vertragspartner und Kontakt

Vertragspartner ist:

ÉLIANE COUTURE
Inhaber: Elberd Sigauri
Dessouer Straße 26
12689 Berlin
Deutschland
E-Mail: sigaurie@gmail.com
Telefon: 0176 32118835

3. Anfrage, Angebot und Vertragsabschluss

(1) Über WhatsApp, Telegram oder E-Mail können Interessentinnen/Interessenten unverbindlich eine Anfrage stellen und Ideen, Vorlagen oder Wünsche übermitteln.
(2) Auf Basis der Anfrage erstellt der Anbieter ein individuelles, unverbindliches Angebot (z. B. Designvorschlag, Preis, voraussichtliche Fertigungszeit).
(3) Ein verbindlicher Vertrag kommt erst zustande, wenn die Kundin/der Kunde das Angebot ausdrücklich bestätigt (z. B. schriftlich per Nachricht oder E-Mail).

4. Maßanfertigung und Mitwirkungspflichten

(1) Die angebotenen Kleider sind Maßanfertigungen und werden individuell nach den Angaben der Kundin/des Kunden gefertigt.
(2) Die Kundin/der Kunde ist dafür verantwortlich, korrekte Körpermaße zu übermitteln. Die Messanleitung auf der Website dient als Hilfe. Abweichungen durch fehlerhafte Maßangaben können zu Mehrkosten für Anpassungen führen.
(3) Geringfügige Abweichungen in Farbe, Materialstruktur oder Verarbeitung, die technisch oder handwerklich üblich sind und den Gesamtcharakter des Kleidungsstücks nicht beeinträchtigen, gelten nicht als Mangel.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die Preise für Maßanfertigungen werden individuell kalkuliert und im Angebot mitgeteilt.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist bei Auftragserteilung eine Anzahlung (z. B. 30–50 % des Gesamtpreises) fällig. Die Restzahlung erfolgt vor Versand bzw. bei Übergabe des fertigen Kleidungsstücks.
(3) Zahlungen können insbesondere per Banküberweisung oder – nach Vereinbarung – in bar erfolgen.

6. Fertigungszeit und Lieferung

(1) Die Fertigungszeit hängt von Design und Auftragslage ab und wird im Angebot angegeben. Die genannten Zeiten sind Richtwerte; geringfügige Abweichungen sind möglich.
(2) Der Versand erfolgt an die von der Kundin/dem Kunden angegebene Adresse. Versandkosten und etwaige Zollgebühren werden vorab mitgeteilt.
(3) Die Gefahr des zufälligen Untergangs geht mit Übergabe an die Kundin/den Kunden auf diese/diesen über.

7. Widerrufsrecht bei Maßanfertigungen

Bei Verträgen über die Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch die Verbraucherin/den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht.

Da es sich bei den angebotenen Kleidern in der Regel um Maßanfertigungen handelt, ist ein Widerruf nach Vertragsabschluss grundsätzlich ausgeschlossen. Davon unberührt bleiben Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte im Falle von Mängeln.

8. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Offensichtliche Mängel sollen innerhalb einer angemessenen Frist nach Lieferung angezeigt werden, damit eine Prüfung und ggf. Nachbesserung erfolgen kann. Der Anbieter hat das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung), sofern dies möglich und zumutbar ist.

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Für sonstige Schäden haftet der Anbieter bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit besteht eine Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und ist der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

10. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt diejenige, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.